Wer ich bin
Ich bin nicht einmal eine andere geworden.
Sondern immer wieder.
Jedes Mal, wenn ich dachte, jetzt weiß ich, wer ich bin, kam das Leben und riss es wieder auf.
Ich bin Jana. Dreifache Mama. Und lange war ich vor allem das Mädchen, das gefallen wollte. Das sich angepasst hat, immer. Das irgendwo da draußen nach seiner Berufung suchte und sie nie fand, mit diesem leisen Satz im Rücken: Mit mir stimmt was nicht.
Ich habe lange in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet. Verstehen, helfen, halten. Erst viel später habe ich begriffen, dass ich dort auch mich selbst gesucht habe. Ich bin nämlich nicht einmal jemand Neues geworden, sondern immer wieder.
Lange wollte ich einfach die beste Mutter sein. Alles im Griff, vor allem bei meinem Großen. Mit meinem zweiten Kind wurde dann unübersehbar, dass mein Ältester nicht in das Raster passt, in das ihn alle pressen wollten. Und plötzlich brach nicht nur ein System auf, sondern alle auf einmal: Familie, Schule, das Bild von der Mutter, die ich sein sollte.
Ich war in einer tiefen Krise. Ich konnte meinem Großen nicht mehr gerecht werden und musste zusehen, wie er unter all der Veränderung litt. Wir teilten uns auf. Der eine das eine Kind, die andere das andere. Und wir haben nie wieder zueinander zurückgefunden.
Ausgerechnet in diesem Zusammenbruch habe ich zum ersten Mal gespürt, wofür ich wirklich hier bin. Meine Berufung ist nicht trotz der Krise entstanden. Sondern mitten in ihr.
Meine Ehe zerbrach. Und ausgerechnet als alles auseinanderfiel, stand plötzlich ER da. Mo. Ein Syrer, der noch einmal alles auf den Kopf stellte, was ich zu kennen glaubte. Und dann mein drittes Kind, eine selbstgeführte Geburt, zuhause, ohne Plan, ohne Kontrolle. Nur ich und mein Körper, der genau wusste, was zu tun war.
Seitdem lebe ich ein kulturelles Patchwork, das mich immer wieder aus jeder Gewissheit katapultiert. Kaum glaube ich, angekommen zu sein, wirft es mich in die nächste Häutung. Und jedes Mal führt es mich tiefer zu mir selbst.
Mit all dem zerbrach das Bild, das ich von Familie hatte. Kein lauschiges Grillen am Sommerabend, keine Clique, zu der man endlich dazugehört, kein deutsches Familien-Spektakel nach Drehbuch. Nicht erst kennenlernen, dann arbeiten, heiraten, Haus bauen, Kinder bekommen, brav in dieser Reihenfolge. Nichts davon war je meine Wahrheit. Ich hatte nur lange geglaubt, es müsste so sein.
Heute arbeite ich genau da, wo es mich selbst zerrissen und neu zusammengesetzt hat. In dem Moment, in dem eine alte Identität nicht mehr trägt und du noch nicht weißt, wer du danach bist.
Als Identitäts-Mentorin verbinde ich dafür drei Zugänge: Astrologie für deinen Bauplan, Pranaheilung für deine Energie, Stresscoaching für dein Nervensystem. Kopf, Energie, Körper — drei Türen in denselben Raum: zurück zu dir.
THE INBETWEEN ist kein Coaching. Es ist der Raum zwischen der, die du warst, und der, die du gerade wirst. Für Frauen, die sich nicht länger selbst verlassen, um dazuzugehören.
Jana